Donnerstag, 26. August 2010
Musiksoftware
Sie sind Hobbymusiker und wollen ihre eigenen Kompositionen aufnehmen? Sie spielen ein Instrument und möchten Ihre Notenblätter digitalisieren? Sie möchten einen eigenen Remix Ihres Lieblingsliedes zusammenstellen? Das und noch einiges mehr können sie mit Hilfe von Musiksoftware tun. Denn unter dem Begriff Musiksoftware werden verschiedene Programme zur Musikerzeugung und Musiknotation zusammengefasst, welche verschiedene Funktionen erfüllen.
Geheimnisse des Notenbilds
Notationsprogramme dienen dem Erzeugen eines Notensatzes mit Hilfe des Computers. Sie entsprechen so einem Textverarbeitungsprogramm in musikalischer Form. Die geschriebenen Notensätze können entweder ausgedruckt oder in eine Midi-Datei, welche ein maschinenlesbares Notenblatt oder eine Partitur darstellt, übersetzt und dann auf dem PC gespeichert werden. Im Vordergrund dieser Musiksoftware steht vor allem das grafisch korrekte und lesbare Notenbild.
Zum Abspielen der erstellten Midi-Dateien wird eine Sequenzer-Software benötigt, welche den Schwerpunkt auf die Aufnahme, Wiedergabe und Bearbeitung von Musik legt.
Alles für den Hobby-DJ
DJ-Programme stellen eine Form der Musiksoftware dar, welche das von einem Diskjockey normalerweise an Plattenspielern oder CD-Spielern und einem Mischpult durchgeführte Mixen auf einem PC nachbildet. Der Live-Charakter des Abmischens dient hier als Vorbild für die Oberfläche und Fähigkeiten des Programms. Dabei werden an Stelle von Schallplatten und CDs Audiodateien verwendet, die je nach Software mit verschiedenen Effekten gemixt werden können.
Weiterhin enthält der Bereich der Musiksoftware Kompositionssoftware, welche das Erstellen neuer Musikstücke und deren Gestaltung unterstützt. Virtuelle Studios, welche Homerecording ermöglichen sowie Lernprogramme für die Bereiche Tonsatz, Gehörbildung und Musiklehre allgemein.

